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Antje Heimsoeth
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Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst bin, dass ich jederzeit neue Handlungen wählen kann.

Ich bin mir bewusst, dass alle meine Lebenssituationen das Ergebnis meiner bewussten und unbewussten Wahl-Akte sind. Ich weiß, dass meine Wahl-Möglichkeiten unbegrenzt sind. Wenn ich meine Wahl-Möglichkeiten als begrenzt sehe, dann bin ich alleine es, der sie begrenzt.

Die Vergangenheit, das Gestern ist tot. Die Zukunft hat noch nicht begonnen. Ich habe heute die Wahl zu verändern. Oder ich habe die Wahl zu akzeptieren, was ist.

Heute kann ich einen neuen Weg wählen, neue Vorstellungen entwickeln, neue Lebens- und Arbeitssituationen durch mein Handeln schaffen.

Oder ich werde die Situation, in der ich jetzt bin, bewusst wieder wählen – so wie sie ist – und voll zu ihr stehen.

Ich werde nicht klagen und lamentieren über Situationen, die nicht meinen Erwartungen entsprechen, weil ich nicht meine Energie vergeuden und mein Selbstwertgefühl verletzen will.

Ich werde neu wählen und handeln oder akzeptieren, was ist.

Ich wähle das, was ich jeweils tue. und damit tue ich immer das, was ich gewählt habe.

Je bewusster ich mein Leben wähle, je bewusster lebe ich.

Ich bin eine selbstbestimmte Person. Ich habe das Recht, meine Art des Lebens zu wählen, solange ich andere in ihrem Recht respektiere. Ich bin nicht auf dieser Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.

In meiner Beziehung zu anderen Menschen werde ich deutlich machen, dass auch sie Wahlfreiheit haben. Ich werde dies akzeptieren.

Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst bin, dass ich jederzeit neue Handlungen wählen kann.

Ich werde nicht mehr darauf warten, dass sich andere Menschen verändern. Ich werde nicht darauf warten, dass sich die Verhältnisse bessern, gerechter oder liebenswerter werden. Ich lebe heute!

Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst bin, dass ich selbstverantwortlich bin für alle meine Gedanken, Zufriedenheit, Gefühle und Handlungen.

- Autor mir unbekannt -

Was sind die wichtigsten Ziele, die mit Mentaltraining erreicht werden sollen?

Mentale und emotionale Stärke gewinnen. Eigenverantwortung übernehmen. Eine stabile, positive innere Einstellung. Gesunder Umgang mit unseren Gefühlen und starken Emotionen, Entwickeln von Routinen und Ritualen. Umgang mit kritischen und schwierigen Situationen. Gedankenhygiene für Erfolg und Lebensfreude, Steigerung der Lebensqualität, Anwendung von Suggestionen / Affirmationen (positive Selbstgespräche) als wirksame Technik des Mentaltrainings, Kontrolle des Inneren Dialogs – entscheidend für Sieg und Niederlage, Angstbewältigung, Stress-, Zeit-, Krisen und Selbstmanagement, Umgang mit Konflikten. Umgang mit innerem und äußerem Druck. Steigerung der Konzentrations- und Visualisierungsfähigkeit, Beschäftigung mit „Flow“. Zugänge zur Entspannung finden, Atemtechniken und Entspannungsübungen erlernen. Mentale Techniken kennen, die man sofort in einer entsprechenden Situation anwenden kann. Stärken stärken, sein vorhandenes Potential ausschöpfen; mehr Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein; sich selbst und anderen vertrauen, sich annehmen und akzeptieren. Beziehungen stärken, Ausbau emotionaler Intelligenz. Loslassen. Und das Entwickeln von Erwartungen, Vorstellungen, Visionen und individueller, interessanter, realistischer, positiver Ziele, Zielvisualisierung und Zielcollage. Entwicklung von Motivation. Überwindung des inneren Schweinehundes. Körperwahrnehmung und Achtsamkeit steigern. Körpersprache.

© Antje Heimsoeth

Wegweiser zur Kreativität

Stecken Sie voller Kreativität, wissen aber nicht, wohin damit? Sprudeln Sie vor unzähligen Ideen, können sie aber nicht umsetzen? Haben Sie den Drang, in einem Unternehmen Neues zu bewegen?

Das berufsbegleitende MBA Studium „Kreatives Management“ der Hochschule Ansbach weist Ihnen den Weg im projektbezogenen Management.

In den heutigen Unternehmen ist kreatives und lösungsorientiertes Denken immer mehr gefragt – wie es funktioniert, lernen Sie in diesem Master-Studium.

Einzigartige Marketinglehre

Der MBA baut auf der Grundlage einer einzigartigen Marketinglehre auf: im Fokus stehen  neben der fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenz auch die intuitive Kompetenz als besondere Führungsqualität. Inhalte wie „Strukturierte Kreativität“ oder „Intuition und Entscheidungsfindung“ trainieren Sie, mit der eigenen Kreativität zielgerichtet umzugehen. Denn ein erfolgreiches Unternehmen macht nicht nur der rationale, betriebswirtschaftliche Erfolg aus – die Innovationen in den Köpfen der Mitarbeiter treiben eine dynamische Wirtschaft an.

Verknüpfung von Praxis und Theorie

Der Master-Studiengang ist berufsfreundlich in vier Semester gegliedert, von denen nur  drei Semester in Präsenzphasen stattfinden. Da die Vorlesungen meist freitags und samstags gehalten werden, müssen sie außerdem nicht auf Ihr Gehalt verzichten und können Theorie- und Praxiswissen ausgezeichnet verknüpfen.

Hochschule-AnsbachMehr über den Studiengang Kreatives Management können Sie auf einer Informationsveranstaltung oder unserer Internetseite www.mba-kmm.de erfahren.
Dozenten, u.a. Antje Heimsoeth:

Termine für die Infoveranstaltungen:

Mittwoch, 15. Mai 2013, 18:30 – 19:30 Uhr
Mittwoch, 29. Mai 2013, 18:30 – 19:30 Uhr

Adresse:
TINA Transferzentrum
Technologiepark 1
91522 Ansbach

Kommt dir das bekannt vor? Du hast vor deinem nächsten Schlag Sekunden, wenn nicht Minuten lang Zeit, dir viele Gedanken zu machen. Gedanken wie:

  • „Der Ball soll nicht nach links ins Out gehen. Da vor mir der Wassergraben ist ein großes Hindernis, hoffentlich bin ich weit genug, um da drüber zu kommen
  • Achtung, Bunker rechts vorne, tiefes Rough und eine Baumgruppe stehen auch noch da.”
  • „Oh, die Landezone ist extrem eng und das Wasser kommt hinzu.“
  • „Hoffentlich putte ich nicht wieder so schlecht“ oder „Nicht wieder zu kurz putten.“
  • „Vorsicht, links ist eine Ausgrenze.“
  • „Nicht zu nah an den großen Baum rechts schlagen.“
  • „Die letzten Male bin ich immer in dem Bach gelandet – ob ich es heute besser mache?“

Und was passiert? Irgendwie kommt der Ball immer genau dort hin, wo er nicht hin sollte. Zufall? Pech? Schicksal? Nein.
Du hast dir z.B. den falschen Landeort für deinen Ball vor deinem geistigen Auge vorgestellt. Denn wenn du über schlechte Schüsse, Schläge oder falsche Landeorte nachdenkst, …

Merke
Der Mensch bestimmt selbst, wie er denkt. Das, was er denkt, erlebt er auch und zieht es an.

Wirkungsweisen und Nutzen:

  • Was wir vor unserem geistigen Auge sehen, verleiht all unseren Zielen, Hoffnungen und Träumen Glaubwür­digkeit.
  • Die Bilder werden zur selbst verwirklichenden Prophezeiung.
  • Die Bilder werden Teil der mentalen Software.
  • Imagination wirkt strukturbildend (im Gehirn).
  • Physische Fertigkeiten werden verbessert.
  • Deine Golftechnik stabilisiert sich und verbessert sich deutlich.
  • Du kannst dich besser auf das Gelände eines (neuen) Golfplatzes einstellen.
  • Visualisierungstraining verkürzt die Lernzeiten für die Aneignung von Bewegungsabläufen.
  • Visualisierung erlaubt relativ hohe Wiederholungsfrequenzen pro Zeiteinheit.
  • wirkt energiesparend.
  • Visualisierungstraining verleiht innere Sicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen und steigert auch dein Denkvermögen und deine Kreativität.
  • die Ausführung vorher verbalisiert wurde.
  • Du kannst so erfolgreich deine Nervosität und Ängste reduzieren und deinen Stress bei Wettkämpfen minimieren.
  • Visualisierung führt zu einer verbesserten konzentrativen Einstimmung auf das Golfturnier.

Die Wirkung der Visualisierung kann erhöht werden, wenn

  • die Ausführung und das optimale „Wunsch-Körpergefühl“ (Sich-an-Fühlen bestimmter Körperteile) vorher schriftlich festgehalten wurden
  • die Ausführung vorher verbalisiert wurde.

Voraussetzungen zur praktischen Ausführung  (Eberspächer, 1995, Seiler/Stock 1994, 140):

  • Entspannungszustand
  • Eigenerfahrung beim entsprechenden Schlag / Putt
  • Formulierung in der Ich-Perspektive
  • Lebhaftes Sich-Vorstellen. Bloßes „dran denken“ reicht nicht aus. Du brauchst zum mentalen Training Ruhe und Aufnahmefähigkeit, um deine Ressourcen nutzen zu können.

Vorteile dieses Vorstellungstrainings:

  • Auseinandersetzung mit dem optimalen Bewegungsablauf und Festigung
  • Deine Gedanken bleiben durch das Codewort/Kürzel im Hier und Jetzt bzw. verhindern Abschweifen in die Vergangenheit bzw. in die Zukunft.

Meine Tipps

  • Setze Visualisierung sowohl für deine golferischen Fähigkeiten als auch für deine Einstellung ein.
  • Mache im Geiste perfekte Schläge. Zehn Minuten, in denen du „perfekte“ Schläge oder Fähigkeiten visualisierst, sind mehr wert als dreißig Minuten auf der Driving Range, in denen du wertlose, weil schlecht ausgeführte Schläge wiederholst.
  • Am schnellsten verbesserst du dich, wenn du regelmäßige körperliche Praxis mit regelmäßiger mentaler Praxis kombinierst.
  • Lasse dir selbst Zeit für Veränderungen. Eine neue Gewohnheit zu ent­wickeln dauert 21 – 30 Tage (oder länger).

Quelle: Antje Heimsoeth. Golf Mental: Pockettraining. 2012. pietsch.

Selbst Erwachsenen fällt es bisweilen schwer, Ziele ganz auf sich allein gestellt zu erreichen – Kinder und Jugendliche brauchen, je nach dem gesetzten Ziel, liebevolle Unterstützung. Schon die Aussicht darauf, Aufgaben nicht allein bewältigen zu müssen, macht zuversichtlich. Forschungen zeigen, dass dichte Unterstützernetzwerke sogar dann für beste Perspektiven sorgen, wenn die äußeren Umstände eher ungünstig sind (vgl. Bauer, Hegemann, 2008, S.77). Gut ist es, Kinder selbst ihre Helfer und Helferinnen auswählen zu lassen und als Erwachsener lediglich helfen, wo diese zu finden sein könnten.

Helfer-NetzwerkJe mehr Helfer es gibt, desto leichter ist es, erfolgreich zu sein.

Dies können Familienmitglieder sein, Oma, Opa, Geschwister, Cousins, Cousinen, Stiefeltern und Tanten, Onkel, Klassenkameraden, Klassenkameradinnen, Therapeuten, Ärzte, Freunde oder Kinder, die man vom Sport oder über Bekannte her kennt, die eigene Peergroup (Gleichaltrige, mit denen man oft zusammen ist, z.B. im Jugendzentrum, in der Schule), nahestehende Erwachsene, Lehrer, Jugendleiter, Trainer, Sponsoren, der Student aus der Nachhilfe, die Mutter einer Freundin, ja, auch Verstorbene können in den Kreis der Helfer aufgenommen werden. Auch Haustiere wie Hund und Katze oder das Reitpferd können wertvolle Helfer sein. Helfer sind nicht nur danach auszusuchen, ob sie einem sympathisch sind – vielmehr stehen sie für verschiedene Aufgaben und Stadien, die auf dem Weg zum Ziel auftauchen: Der Jugendleiter aus dem Nachmittagstreff kann nach Rückschlägen wieder aufbauen. Die Oma kann gut Trost spenden und mit der besten Freundin lassen sich Erfolge richtig gut feiern – zum Beispiel, wenn ein Zwischenziel erreicht wurde.

Mama und Papa sind selbstverständlich auch wichtig – selbst wenn das Kind sie nicht explizit als Helfer auswählt. Sie sind vor allem dafür verantwortlich, zu Hause für eine unterstützende Atmosphäre zu sorgen, z.B. durch aktives Zuhören, viel gemeinsame Zeit, Interesse für die Ziele des Kindes.

Tipp für Helfer: Ermutigungen und Wünsche (keine Ratschläge) an das Kind in einem Brief, Heft oder in einer Art Tagebuch festhalten. Oder ihm eine Postkarte schicken.

Quelle: Antje Heimsoeth. Mein Kind kann´s: Mentaltraining für Schule, Sport und Freizeit. 2013, pietsch.

Hotel The Westin Resort Costa Navarino*****, derzeit bestes Golfresort im Mittelmeerraum! vom 03.11 – 10.11.2013 mit GOLF Professional Charly Schuhbeck und Mental Coach Antje Heimsoeth

Costa-Navarino-Golfplatz

Programm und Ablauf der Golf Mental- & Trainingswoche

Diese Woche hilft dem Golfer sein Spiel sowohl mental als auch technisch zu stärken. Wie gehen Sie mit Stress, Druck, Versagensängsten, Kritik, unsympathischen Flight-Partnern und schlechten Schlägen um? Auf diese Frage bekommen Sie in dieser Golfwoche Antworten. Im Mittelpunkt der Golfwoche stehen Themen wie Pre Shot Routine, strategisches Spiel auf dem Platz, mentale Techniken und Übungen, Visualisierungs- und Wahrnehmungsübungen, Inner Game der Emotionen sowie die Arbeit am individuell optimalen Schwung.

Golf Mental von Antje Heimsoeth

Trainiert wird mit dem Pro Karl Schuhbeck und Antje Heimsoeth (Golf- Fitnesscoach, Autorin „Golf Mental“, zert. Sport- & Golf Mental Coach vieler nationaler und internationaler (National-)Mannschaften und Sportler bis zum Olympiasieg).

Seminarziele / Nutzen:

  • Verbesserung des Golfspiels und Handicaps durch mentale Stärke
  • Viel (mehr) Spaß und Freude auf dem Golfplatz
  • Optimale Vorbereitung auf Golfturniere für den sportlich ambitionierten Golfer
  • Effektiveres Training

Unsere Leistungen für Sie: 

  • Positives Selbstgespräch, Affirmationen, autosuggestive Formeln
  • Formulieren von Zielen
  • Visualisierung Bewegungen, Flugbahn und Ziele
  • Gelassenheit und innere Ruhe
  • Vertrauen, Mut und Entschlossenheit
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Zweifel, Druck und Stress meistern
  • Emotionen kontrollieren wie z.B. Frust und Ärger
  • Bauchtatmung
  • In der Gegenwart sein
  • Gerade spielen
  • Umgang mit schlechten Schlägen und Ablenkungen / Störungen
  • Strategien und Coursemanagement
  • Intensives Technik-Training und Golf Mentalcoaching auf der Driving Range und am Platz während der 18-Löcher (wie spielen selbst nicht)
  • Diskussionen und Erfahrungsaustausch
  • Ausführliche Seminarunterlagen
  • Auf Wunsch: Individuelles Einzel-Golf Mentalcoaching mit Antje Heimsoeth (wird extra abgerechnet)

Trainer: Trainiert wird mit dem Golfprofessional Charly Schuhbeck und Antje Heimsoeth, Autorin des Buches “Golf Mental: Pockettraining”, pietsch.

LEISTUNGEN:

Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück
7 Übernachtungen im Hotel The Westin Resort Costa Navarino***** im Doppelzimmer (Standard)
Halbpension
5x Green Fee (18 Löcher) wahlweise auf Dunes oder Bay Course
inkl. Trolley (Nicht in Anspruch genommene Trolleys werden nicht erstattet)
Unterricht durch Golf Pro Charly Schuhbeck; Golf Mental Coaching mit Antje Heimsoeth
Benutzung der Range inkl. Bälle an den Golftagen
Flüge bietet FAIRWAY GOLFTRAVEL zu tagesaktuellen Preisen an.
Kontingent ab/bis München für € 360,- (Tarifänderungen vorbehalten)

Alle Preise pro Person im Doppelzimmer:

Euro 1.550,–/Einzelzimmerzuschlag Euro 225,–


Golfgepäck bei Aegean Airlines:
Golfgepäck ist kostenlos bei einem Gewicht von bis 15KG und einer Maximallänge von 140 cm (Ä.v.). Gepäck muss angemeldet werden und ist vorbehaltlich Verfügbarkeit. Bei Zubringerflügen innerhalb Deutschlands mit anderen Airlines gilt die Golfgepäckregelung der jeweiligen Airline.

Anmeldeschluss ist der 31.08.2013

Stornobedingungen, weitere Infos und Anmeldeformular finden Sie unter http://www.sportmentaltraining.eu/Golfreisen.html; AGB`s finden Sie auf http://www.fairway-golftravel.de/menu/agb/c-281-index.html!

Heimsoeth_MeinKindkannsMein neues Buch ist da: Mein Kind kann´s: Mentaltraining für Schule, Sport und Freizeit“. Wenn Sie das Buch als Buch bis spätestens 29.04. bei amazon.de bestellen (oder schon bestellt haben) und die Bestellbestätigung an info@antje-heimsoeth.de senden, erhalten Sie ein Postkartenset und DVD mit einem Vortrag mit Antje Heimsoeth als Geschenk dazu!
http://www.antje-heimsoeth.de/shop.html

Verfasst von Antje Heimsoeth

Die Wahrnehmungstypen

Wir können äußeres Wahrnehmen von innerem Wahrnehmen unterscheiden und hier wiederum unterscheiden wir zwischen unmittelbarer Wahrnehmung, erinnern und konstruieren. Normalerweise bevorzugen Menschen einen der drei Hauptsinne, so gibt es Menschen, die eher visuell, eher auditiv oder eher kinästhetisch orientiert sind.

Wissen Sie zu wie vielen Prozenten wir bewusst oder unbewusst unser Handeln beeinflussen? Es sind ca. 85% Unterbewusstsein und lediglich ca. 15 % Bewusstsein.

Beispiele für bewusstes Wahrnehmen:

  • Gespräch in einer lauten Umgebung → Ausblenden der Umgebungsgeräusche und Konzentration auf die Worte des Gesprächspartners
  • Bewusstes Wahrnehmen der Atembewegung
  • Bewusstes Wahrnehmen von bestehenden Spannungen
  • Bewusstes Wahrnehmen der Augenpartie
  • Bewusstes Wahrnehmen von Körpersymptomen

Die bewusste Wahrnehmung verwandelt unser Leben, denn sie macht u.a. unsere scheinbar fest gefügten, zentralen Glaubenssätze transparent.

Wir sind ständig vielen Reizen ausgesetzt, die auf unsere Sinnesorgane treffen. Wir erleben unsere Umgebung durch unsere fünf Sinne: wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Alle Informationen von außen erreichen uns also über unsere Sinne. Wir speichern diese Informationen oft auch in derselben Art ab, wie wir sie bekommen haben: So können wir innere Bilder sehen, Töne hören, uns an Gerüche oder an einen Geschmack erinnern und wir können im Geist auch Berührungen und sogar Gefühle wieder erleben.

Im NLP bezeichnet man alle fünf Sinneskanäle oft mit der Abkürzung VAKOG.
VAKOG steht für:

V

wie visuell: das Sehen

A

wie auditiv: das Hören von Geräuschen, Tönen, Stimmen  

K

wie kinästhetisch: das Fühlen durch Tasten, Berührungen unser Haut aber auch Magenschmerzen und Verspannungen

O

wie olfaktorisch: das Riechen

G

wie gustatorisch: das Schmecken

Schmecken und Riechen spielen in unserem Kulturkreis eher eine untergeordnete Rolle.

Ein Experiment – Wie erinnern wir uns?

Denken Sie doch einmal kurz an die Grundschule, zu der Sie als Kind gegangen sind und achten Sie einmal darauf, wie Sie sich genau daran erinnern. Was fällt Ihnen zu Ihrer Grundschule als erstes ein: Ist es das Bild des Gebäudes oder hören Sie den Klang einer vertrauten Stimme oder vielleicht haben Sie auch einfach nur ein Gefühl, das Sie früher in der Schule hatten. Ist es ein besonderer Geruch, den Sie mit Ihrer Schule verbinden oder vielleicht der Geschmack einer Speise oder eines Getränkes? Wie erinnern Sie sich an Ihre Grundschule?

Unsere Erinnerung hängt von unseren Sinnen ab

Wir alle erinnern uns unterschiedlich. Die Art, wie wir uns erinnern, ist sehr eng an die Sinne gekoppelt, die wir am liebsten nutzen. Viele Menschen sehen zuerst ein Bild vor Augen, wie Ihre Grundschule ausgesehen hat. Andere dagegen erinnern sich zuerst an Geräusche oder Gefühle. Wieder andere erinnern sich an den Geruch auf den Gängen. Wir erinnern uns also, indem wir uns Sinneseindrücke zurückholen und in unserem Kopf noch einmal erleben. Im NLP sagt man, wir repräsentieren eine Erfahrung durch einen oder mehrere Ihrer Sinneskanäle.  Deswegen nennt man die fünf verschiedenen Sinneskanäle auch Repräsentationssysteme.

Die Tabelle enthält Beispiele aus jedem Repräsentationssytem.

visuell

auditiv

kinästhetisch

ohne Hinweis

sehen

hören

fühlen

lernen

Blicke

Geräusche

Berührungen

Erinnerungen

klar

laut

warm

denken

Perspektive

zuhören

gehen

wissen

erscheinen

sagen

streicheln

verstehen

Übersicht

Klang

Spannung

wahrnehmen

vorhersehen

nachfragen

schreiben

nett sein

Sinneseindrücke lösen bei uns oft automatisch Gefühle, Gedanken und  Reaktionen aus.  Jedes Mal, wenn jemand das Wort “New York” sagt, höre ich z.B. sofort den Rap-Song “New York, New York big city a dream…”.  Da kann ich gar nichts dagegen machen.  Wenn ich Zimt rieche, erinnere ich mich sofort an Weihnachten und wenn ich “unser Lied” höre, dann überfällt mich sofort ein romantisches Gefühl. Das ist wie ein Reflex.

Quelle: Antje Heimsoeth. Mental-Training für Reiter. Müller Rüschlikon. 2008. S. 42 – 43

Wer denkt bei der täglichen Kommunikation mit Kollegen, Chef, Partner oder Kindern schon daran, dass er es mit auditiven, kinästhetischen oder visuellen Typen zu tun hat? Dabei gibt es auch Mischtypen, etwa den visuell-kinästhetischen Typ.

Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) kennt die Unterscheidung von Sinnestypen in dem Sinne, dass jeder Mensch seine Umwelt individuell wahrnimmt und Informationen über individuell bevorzugte Sinneskanäle verarbeitet. Im NLP spricht man von „Repräsentationssystemen“.

Es kann also sein, dass jemand selbst eher visuell veranlagt ist und am liebsten Quellen wie Bilder, Filme und visuelle Medien nutzt (learning „by watching“). Solche Menschen fallen durch ihre schnelle Auffassungsgabe auf, gelten aber als wenig detailverliebt, möchten mit ihrer Arbeit rasch fertig werden, weil sie schon das nächste Projekt vor Augen haben. Der kinästhetische Typ dagegen will spüren, anfassen, be-greifen, um etwas zu verstehen. Er braucht Übungen, will ausprobieren, mitmachen („Learning by doing“); er verarbeitet eher langsam, dafür aber geht sein Wissen tief. Der auditive Typ hört gern zu, verfolgt Diskussionen und Geschichten. Er entspannt beim Hören von CDs und Hörbüchern. Manchmal braucht er etwas länger, um Wissen zu verinnerlichen, braucht es noch mal erklärt.

Und genau da liegt im Alltag oft der „Hund begraben“: Ist Ihr Mitarbeiter/Kollege vielleicht ein visueller Typ und Sie versuchen schon seit Tagen erfolglos, ihm die neue Budgetplanung zu erklären? Achten Sie auf das, was er dazu äußert: „Also, ich durchschaue die Sache nicht“, „ich müsste das mal wo sehen können!“ Helfen Sie ihm mit einer raschen Skizze auf die Sprünge. Sie haben schon Ihr ganzes Flipchart vollgezeichnet, aber ein Kollege meint: „Ich begreife das einfach nicht! Wie soll diese neue Strategie funktionieren?“ Dann lassen Sie Ihr Team das Ganze durchspielen. „Das hört sich komisch an“, sagt der Auditive. Er möchte gerne die Perspektiven der Anderen hören, darüber reden.

Achten Sie die nächsten Tage einmal bewusster darauf, welche Verben und Adjektive Ihre Gesprächspartner bevorzugt verwenden. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, über welche Kanäle (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) diese besonders kommunizieren. Gerade im Beruf kann dies von großem Nutzen sein und die Kommunikation erleichtern, weil Sie Ihre Mitmenschen besser verstehen und z.B. im Beruf oder als Eltern leichter auf sie eingehen können. Die Sinnesschärfe lässt sich weiter in vielfältiger Weise trainieren.

Pacing (Spiegeln, Angleichen) ist eine Methode im Neuro linguistischen Programmieren (NLP), um sich mit seinem Ausdrucksverhalten verbal und/oder nonverbal (Körpersprache) an das einer anderen Person, an das des Gesprächspartners anzugleichen. Dadurch kann Rapport (Beziehung, Wellenlänge) zu einer Person auf der Sach- und Beziehungsebene hergestellt werden.
So wird eher eine Vertrauenssituation hergestellt, der Andere erfährt mehr Aufmerksamkeit, Wertschätzung, was die Kommunikation insgesamt verbessert. Zu Gute kommt einem das Pacen in jeder alltäglichen Kommunikationssituation, vor allem aber bei wichtigen Gesprächen, Vorstellungen, Krisengesprächen, klärenden Gesprächen, beim Kennenlernen von neuen Leuten, selbst beim Flirten!

Was kann man alles spiegeln?

Armbewegungen: Macht er viel Gestik oder wenig? Wo hat er die Arme, hat er sie fest am Körper oder woanders?
Lachen und zurücklachen – Lachen ist oft ansteckend.
Atmung: Tiefe Atmung? Atmung oben in der Brust (bei Stress) oder im Bauch?
Sprechgeschwindigkeit: Spricht er schnell? Oder langsam? Manche Menschen sprechen so unheimlich schnell, das einem die Luft fast wegbleibt. Und andere Menschen sprechen sehr  l a n g s a m. Und oft erzeugt schon die unterschiedliche Art zu sprechen so eine Art Antipathie. Wir merken nicht, wir registrieren nicht, dass jemand sehr langsam spricht, aber wir merken intuitiv, irgendwie kann ich nicht so mit Ihm. „Ich weiß auch nicht. Da ist irgendwas.“ Das liegt einfach daran, dass unser Gegenüber schneller oder langsamer spricht. Oder eine spezielle Tonlage hat.
Körperhaltung: Wie jemand steht oder sitzt. Beine überkreuz oder verschränkt.
Kopfhaltung: Bewegt unser gegenüber seinen Kopf viel? Ist der Kopf nach vorne geneigt?

Vielleicht können Sie am Anfang des Gesprächs dem Inhalt Ihres Gegenübers nicht mehr folgen. Später können Sie auf weitere Dinge achten. Das ist eine reine Trainingsfrage wie alles im Mentaltraining. Wir sind anfangs oft sehr unbeholfen, weil wir noch nicht sicher sind. Es wird im Laufe der Zeit natürlicher und automatischer.

Varianten des Pacings:

matching = sich anpassen, angleichen an Teile des Verhaltens einer anderer Person, um Rapport zu bekommen
mirroring (spiegeln)
crossover-mirroring (über Kreuz spiegeln z.B. das Beinkreuzen wird durch das Armkreuzen gepaced.

Beispiel: (aus Antje Heimsoeth, „Mental-Training für Reiter“, S. 46)

„Ein schüchternes Kind kommt zum ersten Mal zum Reitunterricht. Der Rapport wird hergestellt, indem Reitlehrer und Kind sich beide hinsetzen. Da das Kind sehr ruhig ist, leise und langsam spricht, senkt auch die Reitlehrerin ihre Stimme und vermeidet viele Bewegungen. Wenn die Reitlehrerin jetzt laut, schnell und gestenreich sprechen würde, hätte das Kind das Gefühl, „überfahren“ zu werden. Es soll erst mal Vertrauen bekommen. Durch die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme der Reitlehrerin auf die Gefühle des Kindes bekommt das Kind eine Wertschätzung. Es kann sich öffnen und der Reitlehrerin zuhören.“

Im Berufsleben zum Beispiel kommt es immer wieder vor, dass Gespräche unbefriedigend verlaufen, nicht zum gewünschten Ziel führen, man „einfach nicht warm wird miteinander“. Beobachten Sie das nächste Mal Ihren Gesprächspartner (subtil) und passen Sie sich ihm an: Spricht er langsam oder schnell, mit gesenkter oder hoher Stimme? Spricht er schnell oder wählt er seine Worte mit Bedacht? Sitzt er mit überkreuzten Beinen? Hat er die Hände auf dem Tisch gefaltet, oder nestelt er an einem Kugelschreiber, seinem Revers herum? Beugt er sich im Gespräch nach vorn, oder lehnt er sich nach hinten?

Das „Geheimnis“ des Pacens besteht darin, dass so Gemeinsamkeiten hergestellt werden, die der Andere oft gar nicht bewusst bemerkt – doch irgendwie macht es „Klick“! Übrigens pacen wir sehr oft auf natürliche Weise, ohne darüber nachzudenken: als Touristen passen wir uns den Gepflogenheiten eines fremden Landes an oder gehen im Gespräch mit Kindern in die Knie, um auf einer Augenhöhe mit ihnen zu sein.

Ein weiterer Schritt nach dem Pacen ist das Leading. Mehr dazu in einem der nächsten Blogs. 

© Antje Heimsoeth